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1977 von Darkchild
Empfehlung von Velence


Die Story von Darkchild spielt im Jahr 1977, wie schon der Titel sagt. Viele werden sicher spekuliert haben, was Rupert Giles und Ethan Rayne für eine gemeinsame Vergangenheit haben. Schwarze Magie, Dämonen (Eyghon) und keltische Mythen umgeben die beiden alten Freunde. In dieser Story wird – spannend - erzählt, wie die beiden von damals so werden konnte, wie sich heute sind.

Darum geht es: Nachdem Ethans Eltern bei einem Zauber mit Schwarzer Magie getötet worden sind, versuchen seine Pflegeeltern (Reggie und Leo) ihn mit Weißer Magie auf den richtigen Weg zu bringen. Als er, Giles und Randall den Dämon Eyghon anrufen, übernimmt dieser den Körper von Randall, der schließlich durch Giles’ Hand stirbt. Reggie und Leo kümmern sich danach um die verstörten Teenager, während sie mit ihrem guten Einfluss bei Giles fruchten, schlägt er scheinbar bei Ethan fehl...

An dieser Geschichte merkt man, wie viel eine gute und ausgiebige Recherche wert ist! Man lese nur die Fußnoten. Das Erzählte, die Landschaft, die Mythen, das Essen und natürlich das Geschehen ist alles sehr lebendig beschrieben, dass man glaubt, mitten in der Geschichten, in der Teestube mit Scones, im Hochmoor oder in der Mine beim Showdown etc. zu sein.

Hier wurden den Ideen und den Charakteren Freiraum gegeben. Gerade die eigens erfundenen Figuren, die in FanFiction meistens eher lästig oder einfach nicht gefragt sind, werden durch die Einführung sympathisch. Der große Vorteil von FanFiction ist, dass man sich nicht um Charakterzeichnung sorgen (sich damit belasten) muss; jeder Leser kennt sie aus Serie/Film, dann ist es umso schöner, wenn es eigene, gelungene Figuren gibt, die nicht als blasse Nebendarsteller untergehen. Darkchild ist das mit Reggie, Leo und den anderen, aber auch den jungen Versionen von Giles und Ethan exzellent gelungen.

Ich liebe 1977, weil sie Geheimnisse lüftet und düster, blutig und ungemein spannend ist. Außerdem betritt sie kaum getrampelte Pfade, indem sie über Giles als Jugendlicher erzählt.

Für alle, die nicht ausschließlich auf irgendein Pairing fixiert sind und Suspense mögen, empfiehlt sich 1977 in jedem Fall. Der Eyghon ist superwiderlich gut geschrieben. Also seid gewarnt, die Story ist nicht umsonst in der Kategorie Horror/Splatter!

besten Dank an Velence für die Review!
(Original im BuffyFanFicArchiv einsehbar, bei "Story of the Week", 06.08 - 12.08.07)

zur Story: Teil 1