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Buffy- verse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Buffy the vampire slayer, fanfiction, Buffy im Bann der Dämonen, Fanfiktion | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Buffy the Vamiere Slayer, Jägerin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was macht die Faszination des Buffyversums aus? Was fesselt gleichermaßen Mütter wie Töchter an diese Serie? Denn eins scheint sicher zu sein: Das Fandom des Buffyversums ist weiblich. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Denn ich kann nur für mich sprechen, nicht für andere. Was also fesselt mich ans Buffyversum? Schon mein ganzes Leben hat mich der Gut/Böse Konflikt fasziniert . Was ist gut? Was böse? Wer legt das fest, und kann nicht auch im Guten Böses stecken und so auch umgekehrt? Gut und Böse sind für mich grundsätzlich wertneutrale Konzepte so wie Licht und Schatten. Beide haben sie gleichermaßen ihre Daseinsberechtigung und mehr noch: Sie können nur in Co-Abhängigkeit voneinander existieren. Aufgrund der Faszination, das dieses Thema auf mich ausübt, sehe ich mir immer wieder gerne neue Varianten dieser Konflikts an bzw. lese ich altbekannte Geschichten darüber. Die Gut/Böse Auseinandersetzung ist für mich eine unendliche Geschichte, die immer wieder neu erzählt wird und mit unzähligen Varianten zu diesem Thema aufwartet. In einer fesselnd erzählten Gut/Böse Geschichte sind die Guten nie vollständig gut und die Bösen nie komplett böse. Hierzu muß man sich nur die Geschichten um Star Wars (Darth Vader, Han Solo), Herr der Ringe (Boromir, Saruman, Isildur), X-Men (Magneto, Phoenix, Wolverine), die Vampir Chroniken der Anne Rice, Babylon 5 (der Schatten/Vorlonen Krieg) oder alte Menschheitsmythen und Heldenepen ansehen. Gutes und Böses bedingen einander. Ohne Licht gibt es kein Schatten und nur die Wahrnehmung des Schattens führt letztendlich auch zur Wahrnehmung des Lichts. Und so stolperte ich über das Buffyversum. Was für eine reichhaltige Quelle an Gut/Böse Konflikten bot es mir! Und das in unzähligen Varianten. Da gab es eine Jägerin, die dazu auserwählt war, Vampire und Dämonen zu töten. Doch diese Dämonen waren nicht alle böse und ein Vampir half der Jägerin sogar, bei ihrem Kampf gegen seine eigene Art. Menschen waren in ihrem Inneren oft Monster und scheinbare Monster zeigten mehr Menschlichkeit, als die Menschen selbst. Hinter der Fassade des Guten verbargen sich oft genug dunkle und düstere Geheimnisse. Und so mancher Böser wandelte sich im Lauf der Serie zum Helden wider Willen. Die Namen unserer Helden sind - wie ich meine - abschreckend. Würde ich die Serie nicht kennen und Namen wie Buffy und Spike hören, würde ich mich mit Sicherheit nur vorurteilsbelastet an diese Serie heranwagen. Alles ist natürlich sehr amerikanisch. Denn letztendlich ist es eine amerikanische Serie und diese will vor allem eins: Nämlich unterhalten. Und dennoch ... Buffy the Vampire Slayer hat so manches amerikanische Tabuthema angesprochen. So entwickelte sich im Lauf der Serie eine der Hauptprotagonistinnen zur Lesbe und ihre Beziehung zu einer anderen Frau wurde sehr glaubwürdig und vorurteilsfrei dargestellt. Themen wie Sterblichkeit und Tod wurden nicht gemieden. So starb zum Beispiel die Mutter unserer Heldin völlig undramatisch und sehr plötzlich an einer Hirnblutung und gar nicht heldenhaft in einem Gut/Böse Konflikt, während die Lebensgefährtin von Buffys bester Freundin einfach nur zufällig erschossen wurde, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Besonders gefiel mir an der Serie immer, daß das Thema Konsequenzen, die sich aus der eigenen Handlungen ergeben niemals zu kurz kam. Sehr eindrucksvoll in den Teilen geschildert, in denen Willow (Buffys beste Freundin) ihre ermordete Freundin rächen will. Insoweit könnte man mit einem schmunzelnden Augenzwinkern über die Serie sagen: Pädagogisch wertvoll. Die ersten Staffeln sprachen mich aufgrund der Romantik an, die sich zwischen dem gutaussehenden Vampir mit Seele (Angel) und der jungen und manchmal noch sehr naiven Jägerin ergaben. Auch die Geschichte von Oz, dem unfreiwilligen Werwolf und Willow, der scheuen Computerfachfrau und Hexe besaß einen eigenen wundervollen Zauber. Ebenso wie die zarte Freundschaft, die sich zwischen Buffys Wächer Giles und einer Lehrerin an Buffys Schule anbahnte. Die Serie wurde düsterer und verlor ihre Unschuld, als der Vampir Angel seine Seele wieder verlor und zum Bösen wurde und ein bis dahin böser Vampir namens Spike zum unfreiwilligen Verbündeten Buffys wurde. Für mich begann die Serie zu diesem Zeitpunkt noch attraktiver zu werden. Denn nun verschoben sich bislang klar erkennbar gewesene Grenzen und Trends, die Charaktere begannen durch ihre inneren Konflikte an Tiefe hinzu zu gewinnen. Buffy the Vampire Slayer ist für mich zu einer echten Kultserie wie auch Babylon 5 geworden. Die Charaktere aus dem Buffyversum haben mich in der Tat so sehr begeistert, daß ich anfing, selbst Geschichten über meine Helden zu schreiben. So bin ich zur Fanfiktion gekommen. Natürlich könnte ich hier noch endlos weitererzählen. Aber ich lasse es. Lesen Sie doch lieber meine FanFic. Danke fürs Interesse. (mz) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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